Bevor der eigentliche Aufnahmeprozess beginnt, haben wir uns idealerweise schon 2x im Studio getroffen, Proberaum- oder Livemitschnitte gehört (falls ihr im Besitz dieser seid) und in Vorgesprächen geklärt, welche Titel ihr aufnehmen wollt und wohin die “musikalisch-klangliche” Reise gehen soll.
Danach richtet sich, wie lange die Produktion ungefähr dauern wird, wie aufwendig produziert wird, undwas an
damit verbundenen Kosten letztlich auf euch zukommt.
Das ganze heißt PRODUKTIONSPLANUNG und ist enorm wichtig, wenn
wir erfolgreich zusammen arbeiten wollen und das Endergebnis zu eurer vollsten Zufriedenheit ausfallen soll!
Wenn möglich, werden Instrumente, Verstärker usw. einen Tag vor Aufnahmebeginn aufgebaut und gestimmt.
Innerhalb der Soundchecks werden verschiedene Mikrofone mit verschiedenen Vorverstärkern kombiniert, die optimale Position und Ausrichtung vor dem instrument gesucht und die klanglichen Färbungen genutzt, um für die Instrumente gewünschte Klangvorstellungen umzusetzten bzw. aufzunehmen. Außerdem können sich Musiker und Instrumente auf Raumakustik, Monitoring usw. einstellen, sich die Instrumente an die Raumtemperatur gewöhnen und weniger schnell verstimmen, um dann mit freiem Kopf und frischer Energie am kommenden Tag stressfrei beginnen zu können.
Dann beginnen die Aufnahmen, nach Wunsch und Produktionsplanung entweder im akustisch- optimierten, trockenen Aufnahmeraum des Soundlounge- Studios oder in externen Lokalitäten (Konzertsälen, Kirchen, 4-stöckigeTreppenfluren…), je nachdem, was eurer Musik zur erwünschten Wirkung verhilft. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, alle Instrumente gemeinsam “live” einzuspielen, oder nacheinander (Overdubbing). Beide
Verfahren haben Vor- und Nachteile, produzieren einen “eigenen” Sound
und sollten gründlich in der Produktionsplanung gegeneinander abgewogen werden.





